Da geht noch was…… und Tom Odell mit „Can´t pretend“

Schon vor einiger Zeit hat mir meine Schwester „Da geht noch was“ empfohlen, den sie im Kino gesehen hat. Ich habe ihn auf meine Leihliste gepackt – und erstmal wieder vergessen. Und plötzlich war er da! Das Fernsehprogramm ist momentan  ja eher zum abgewöhnen und so habe ich mir einen gemütlichen Abend gemacht und mindestens 3 hervorragenden Schauspielern sehr vergnügt beim Familienchaos zugesehen.

„Da geht noch was“ ist kein Blockbuster, aber ein kleiner, liebevoll und wirklich gut gemachter deutscher Film über Beziehungen: zwischen den Generationen, Ehepartnern, Eltern und ihren Kindern…… das übliche also….


Kurz zur Story, der Trailer ist wirklich aussagefähiger 😉
Conrad  (Florian David Fitz) beschränkt seine Familienbesuche eigentlich auf das absolute Minimum. Mit seinem Vater Carl (Henry Hübchen) kommt er nicht klar und mit seiner Mutter geht er ab und zu essen. Sein Sohn Jonas erhält Geld für die Familientreffen, die normalerweise schnell beendet sind. Allerdings hat seine Mutter diesmal eine unangenehme Überraschung, sie hat ihren Mann verlassen und bringt Conrads Welt damit gewaltig in Unordnung. Im Laufe des Films wird klar, das hätte sie schon lange vorher tun sollen, ein Mann für den sich jegliche Anschaffung  „sowieso nicht mehr amortisiert“…. steht nicht unbedingt für Lebensfreude und Glück…
Ein kurzer Besuch beim Vater weitet sich durch einen kleinen Unfall in einen längeren Aufenthalt aus, bei dem alle Beteiligten Zeit haben ihre Beziehungen zu überdenken, mit sehr witzigen, nachdenklichen und sehenswerten Momenten.
Bei diesem Film kommt keine Langeweile auf und die Charaktere glänzen durch ihre hervorragenden Darsteller, von mir wärmstens empfohlen!

Zum kaputtlachen ist die Szene in der Conrad und seine Frau Tamara alte Zeiten wieder aufleben lassen wollen, mit leidenschaftlichem Sex, der irgendwie daran scheitert, dass sie eine Prada Bluse anhat und die alten Zeiten leider lange vorbei sind 😉

Sehr berührend fand ich als Conrad, mit seinem Sohn Jonas auf einer Betonplatte des künftigen Hauses sitzend, seinem Sohn erklärt, er wäre ja nur so lange im Internat bis das Familiendomizil fertig sei. Und dann erklärt ihm Jonas, dass er ja schon seit 5 Jahren im Internat ist……..

Die Filmmusik ist wunderbar ausgesucht und passend, ich dachte, die Stimme kennst Du doch – und tatsächlich handelte es sich um Tom Odell, nicht gleich so eingängig wie „Another Love“ aber mit genauso viel Power und sehr passend zur Szene „Can´t pretend“:


Und weils so schön ist noch „Another Love“, für dieses Lied möchte ich ihn mal ganz herzlich drücken und knutschen – Klavierspielen kann der Mann auch noch 🙂

Toller Auftritt bei the voice of germany, das ich eigentlich nur gesehen habe weil meine Nichte so von Samu (Sunrise Avenue) schwärmt und ich den mal kennen lernen wollte……

Und wer ganz viel hören und sehen mag hier auf dem SWR3 New Pop Festival 2013:

 

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Eine Antwort zu Da geht noch was…… und Tom Odell mit „Can´t pretend“

  1. An schreibt:

    Ach ja, ich stimme dir in allem zu 😀 Der Film ist toll, die Schauspieler auch, Tom Odell sowieso – ich liebe seine Stimme, seine Lieder – hach… 😉

    Gefällt mir

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