Morten Harket – Brother-

Vor unserer Fahrt ins sonnige Frankreich war ich noch schnell in der Bücherei um mich für 12 Stunden Fahrt mit geeigneter Musik zu versorgen. 2 aktuelle CD´s konnte ich einpacken und heute gibt es eine Kurzkritik zur ersten CD:

Morten Harket, die Stimme von A-Ha mit Brother

Ich hatte nicht viel erwartet und wurde positiv überrascht. Die CD ist eine gelungene Mischung aus qualitativ sehr gut gemachten Songs, viele gefühlvolle Liebeslieder, melancholisch, insgesamt eher die ruhigere Variante, für entspannte und kuschelige Abende auf dem Sofa, die hoffentlich noch ein Weilchen auf sich warten lassen,
aber der nächste Herbst kommt bestimmt……..
Der Mann kann wirklich Musik machen, die Instrumente sind stimmig eingesetzt, ich liebe es, wenn er mit seiner tollen, leider eher selten eingesetzten, tiefen Stimme singt – besonders bei dem Lied „Oh what a night“ unglaublich intensiv und eindrucksvoll,
auf dem Video leider nicht so gänsehautverursachend wie auf der CD 😉

ja klar, ein bissssschen gefühlvoll ;-), der songtext findet sich hier: http://www.songtexte.com/songtext/morten-harket/oh-what-a-night-b45a11e.html

Als weiterer Anspieltip: Heaven Cast oder Whispering Heart
Leider nur in der Kurzversion bei amazon gefunden….
http://www.amazon.de/gp/product/B00IU5DYKA/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&camp=1638&creative=19454&creativeASIN=B00IU5DYKA&linkCode=as2&tag=mrkil-21

Fazit: Wer A-ha bisher gerne gehört hat, wird auch mit diesem Album glücklich werden.

Official video brother:

Ein bißchen albern wie er da im Wasser hängt – aber was solls, wenn´s ihm Spaß macht 😉
vielleicht will er ja gerettet werden………..

official webside: http://www.morten-harket.net/de/

Und zum Schluss noch ein bißchen Biographie von Morten Harket:
Quelle: http://www.laut.de/Morten-Harket

Ab Mitte der Achtziger Jahre des letzten Jahrhunderts wird es schwer sich ein Teenagerzimmer vorzustellen, in dem nicht das Gesicht von Morten Harket und seinen Bandkollegen von A-ha hängt (persönliche Anmerkung: in meinem nicht!). Der Pop-Sänger hat alles, was man zu einem Star im Jahre 1985 braucht: Frisur, Löcherjeans, Lederarmbändchen und vor allem eine Stimme die selbst mit Freddie Mercury mithalten kann. In seinen besten Zeiten wird diese auf fünf Oktaven geschätzt. Bis heute hält er mit dem A-ha-Song „Summer Moved On“ den Rekord der am längsten gehaltenen Note in der Geschichte der UK Charts.

Bereits im Alter von drei Jahren beginnt sich der 1959 im norwegischen Kongsberg geborene Harket für Musik zu interessieren. Mit Klassik groß geworden, entdeckt er Mitte der Siebziger die Rockmusik für sich. Uriah Heep werden für ihn zum Schlüsselerlebnis und sind neben Queen, Deep Purple, The Doors und David Bowie, seine größten Vorbilder.

1975 schließt er sich mit seinem Bruder Hakon der Blues-Band Soldier Blue an, mit der er sich in Oslos Live-Clubs einen Namen erspielt. Im Jahr 1982 mischen sich zwei Musiker der Band Bridges, und zwar Magne Furuholmen und Pål Waaktaar unter das Publikum und sind von der Leistung des Sängers so begeistert, das sie beschließen, zusammen mit ihm eine neue Band zu gründen. A-ha, Norwegens musikalischer Exportschlager Nummer eins, ist geboren. Das Video „Take On Me“ geht um die Welt, das Debüt-Album „Hunting High And Low“ wird zehn Millionen mal verkauft. Bis ins Jahr 1994 bleiben A-ha fester Bestandteil der internationalen Musik-Szene. Dann wird es ruhig um die Gruppe und die einzelnen Mitglieder widmen sich Solo-Projekten.

Bereits 1991, auf der zweiten Platte von Silje Nergaard, ist Harket in dem Duett „Where You Are?“ ohne seine Bandkollegen zu hören. Auf dem Soundtrack des Films „Die Coneheads“ tritt er 1993 erstmals mit dem Cover des Frankie Valli-Klassikers „Can’t Take My Eyes Off You“ alleine in Erscheinung.

Nach einer religiösen Erziehung fasst Harket früh den Entschluss, Priester zu werden. Er beginnt sogar Theologie zu studieren, beendet das Studium aber nicht. Diese Erfahrungen spiegeln sich in seinem Wesen und seinem ersten Solo-Album „Poetenes Evangelium“ wieder. Dieses basiert auf Texten norwegischer Dichter über Szenen aus dem Leben und Sterben Christi. 1993 beim Label KKV veröffentlicht, singt er ausschließlich in seiner Muttersprache. Überhaupt lebt der Sänger nicht das typische Leben eines Rockstars. Der Tagträumer liebt das ländliche Leben, Kunst und Kultur, züchtet Orchideen, setzt sich für den Umweltschutz ein und zeigt ein starkes Engagement im Ost-Timor-Konflikt, redet aber nicht gerne öffentlich darüber. Er hört selbst so gut wie keine Musik, sein Gedächtnis gleicht einem Sieb und er ernährt sich vorbildlich.

Seine erste englischsprachige Veröffentlichung folgt im Jahr 1995. „Wild Seed“ wird der größte Solo-Erfolg eines A-ha-Mitgliedes und ist das erste Werk, dass alle vier möglichen Preise bei den norwegischen Spellemannprisen abräumt.

Auf der Nobelpreisfeier 1998 treten A-ha erstmals wieder gemeinsam auf. Es folgt „Minor Earth – Major Sky“, das an die alten Erfolge anknüpft. Ab sofort steht wieder die Band und der ständige Wechsel zwischen Albumaufnahmen und Touren im Mittelpunkt. Trotzdem findet Harket noch die Zeit, 2008 mit „Letter From Egypt“ eine weitere Solo-Platte einzuspielen. Weitere drei Alben folgen und nach einer triumphalen Abschiedstournee ist am 4. Dezember 2010 Schluss mit A-ha. Nur noch einmal stehen sie gemeinsam am 21. August 2011 anlässlich einer Gedenkveranstaltung für die Opfer der Anschläge in Oslo und Utøya auf der Bühne.

Nach dem Abschied folgt für Harket wieder der Neubeginn. Sein fünftes Album „Out Of My Hands“ erscheint 2012. Hier arbeitet er unter anderem mit Waaktaar-Savoy, den Pet Shop Boys, Will Young und Kent. 2014 entsteht mit „Brother“ ein ruhiger und organischer Nachfolger zum elektronischen „Out Of My Hands“. „‚Brother‘ liegt mir sehr am Herzen. Vielleicht hätte ich nach meinem letzten Album ‚Out Of My Hands‘ und all der Arbeit wirklich eine lange, solide Pause gebraucht, aber danach habe ich mich nicht gefühlt. Ich wollte direkt wieder anfangen, solange der Motor noch warm war und lief.

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