hitchbot – ein Roboter trampte durch Kanada – a hitchhiking robot through Canada

Wissenschaftler lassen einen Roboter mit ausgestrecktem Daumen durchs Land reisen. Wer will, darf ihn mitnehmen. Der Hitchbot spricht und braucht nur ab und zu Strom.

Ein kleiner Roboter namens hitchbot trampte einen Monat lang von der Westküste zur Ostküste Kanadas und eroberte dabei die Herzen der Kanadier.
Hitchbot ist eine gelungene Kombination aus Schwimmnudeln, Gummistiefeln, gelben Gummihandschuhen, einem Eimer sowie einer Kuchenhaube und wird mit Solarzellen

betrieben, er kann aber auch an den Zigarettenanzünder im Auto angeschlossen werden. Das Gesicht besteht aus einem LED Smiley, in seinem Inneren ist ein Tablet-Computer integriert, er besitzt ein GPS über das sich seine Route bspw. über facebook vefolgen ließ.
Er spricht, ist ein unterhaltsamer Beifahrer denn er kann, über eine wikipedia-Schnittstelle, viele Informationen abrufen. Er kennt die neusten Wetterdaten, diskutiert über Hockey oder die Existenz Gottes, je nachdem wie er gerade drauf ist, man kann ihn aber auch ruhig stellen……… wie nicht jeden Beifahrer.
Dazu wurde er mit einer Spracherkennungs- und Sprachverarbeitungssoftware sowie einem Servomotor ausgerüstet, der einen Arm des Roboters zum Autostopp heben und senken kann. Er ist ungefähr so groß wie ein 6-jähriges Kind, leicht genug um ihn ins Auto zu heben, schwer genug, damit er nicht umgewindet wird. Er ist komplett auf fremde Hilfe angewiesen: wer ihn mitnimmt, muss ihn selbst ins Auto tragen, anschnallen und irgendwo wieder aussetzen.

Eine deutsche Kommunikationsprofessorin von der Ryerson Universität in Toronto hat das Projekt mit einem Kollegen entwickelt. Auf seiner mehr als 6.000 km langen Reise wurde er liebevoll von den Autofahrern behandelt. Nach Frauke Zeller, seiner Schöpferin, „hat sich das Ganze für die Kanadier zu einer Art nationalem Stolz entwickelt“, viele Menschen unterstützten das Projekt, viele machten mit.

Gestartet ist er am 27. Juli in Halifax im Osten Kanadas und er hat am 19. August 2014 sein Ziel auf Vancouver Island erreicht, rund 6.000 km später. Der Weg war das Ziel, jeder Umweg war akzeptabel.  Denn hitchbot sollte nicht etwa erkunden, ob ein Roboter trampen kann, sondern ob die kleine Maschine sich dabei auf den Menschen verlassen kann. Es handelte sich um ein (verstecktes) soziales Experiment 😉

Hitchbot ist Katamaran und Kanu gefahren, er war auf Hochzeiten mit dabei, er hat bei einer Rockband mitgespielt, er gab Interviews im Radio, tanzte einen Harlem Shake und war Mittänzer bei einem traditionellen Powwow der Wikwemikong. Er hat das Murmeltier gegrüßt (ja wie im Film) und in der Bar einen Absacker genommen…… viele schöne Fotos finden sich hier: http://t3n.de/news/hitchbot-ziel-10-schoensten-562832/

Das Experiment ist offenbar geglückt: hitchbot ist wohlbehalten angekommen,
Roboter können den Menschen offensichtlich vertrauen – zumindest ein vermenschlichter Roboter.

Weitere Reisen sind geplant, durch die USA soll es gehen und vielleicht auch durch Europa – herzlich willkommen hitchbot, können wir da nur sagen!!!

https://i0.wp.com/www.ingenieur.de/var/storage/images/media/ingenieur.de/bilder/ankunft-hitchbot-vancouver-island/3145189-1-ger-DE/Ankunft-von-hitchBOT-auf-Vancouver-Island_image_width_560.jpg
Arrival at Vancouver island/ Ankunft auf Vancouver Island: Der erste trampender Roboter der Welt hat 6.000 Kilometer quer durch Kanada zurückgelegt. Bildquelle: Twitter

😉  😉    😉

Canada‘s most famous— and only —beer cooler-turned-hitchhiking robot has finally completed its 6.000 kilometre journey across Canada, bumming rides all the way from Halifax reaching Victoria one month later. The chatty, social media-savvy robot, about the size of a six-year-old child, was made using pool noodles, an old beer cooler bucket, Wellington boots, rubber gloves, solar panels and a computerized „brain.“ HitchBOT is equipped with a GPS and 3G wireless connectivity that allows it to post frequent updates of its position on the internet.

hitchBOT was brought to life to “explore topics in human-robot-interaction and to test technologies in artificial intelligence and speech recognition and processing. “Usually, we are concerned with whether we can trust robots,” said Dr. Frauke Zeller, Assistant Professor in the School of Professional Communication at Ryerson University. “This project asks: can robots trust human beings?” David Harris Smith, an assistant professor at Hamilton’s McMaster University, conceived the idea of creating a collaborative art project centred on a hitchhiking robot. He says hitchBOT is an experiment that looks at the interaction between people and increasingly ubiquitous technology.

It has been an incredible adventure for the small robot, which has met hundreds of people, visited a powwow at Wikwemikong in Ontario, met the world’s most famous albino groundhog, Wiarton Willie, grooved to the Harlem Shake in Saskatchewan and partied all night at a wedding in Golden, B.C……
a lot of photos you can see here: http://t3n.de/news/hitchbot-ziel-10-schoensten-562832/

„I need to recharge, hitchhiking is tough,“ it tweeted.
Perhaps most fascinating is the fact hitchBOT has made it all the way to British Columbia, depending on the kindness of strangers to get it safely to its destination. The experiment has succeeded, hitchBOT arrived successfully 😉
Source: http://www.cbc.ca/news/canada/british-columbia/hitchbot-completes-6-000-km-cross-canada-trip-1.2739128

The plan is – to repeat his journey in the USA and Europe:

Welcome little hitchBOT!

Quellen: /sources:
http://www.ingenieur.de/Fachbereiche/Robotik/In-drei-Wochen-trampte-Roboter-hitchBOT-quer-Kanada
http://www.rp-online.de/panorama/ausland/so-trampt-hitchbot-allein-durch-kanada-bid-1.4432782

Die Internetseiten von hitchbot:
http://www.hitchbot.me/
https://twitter.com/hitchbot
http://instagram.com/hitchbot
https://www.facebook.com/hitchbot

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5 Antworten zu hitchbot – ein Roboter trampte durch Kanada – a hitchhiking robot through Canada

  1. cRAmerry schreibt:

    Suzy, wo gabelst du nur alle diese Sachen auf? Bin gerade etwas eingeschränkt unterwegs, da ich seit Sonntag nur Internet übers Handy habe 😦
    Und das im Urlaub!!!! Aber ich hoffe , dass sich das bis Morgen erledig hat . Dann kommt die neue FrizzBox! (Hoffentlich!) Meinen Junior habe ich zum Glück outgesourced und die Große lungert auch plötzlich wieder im Wohnzimmer vorm Fernseher rum 🙂 Immer diese Abhängigkeiten!

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    • Ja das Problem mit dem Internet hatten wir ja auch kürzlich, ohne geht ja gar nichts. Aber der Roboter war bei uns in der Rheinischen Post, fand ich gut 😉

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      • cRAmerry schreibt:

        So ohne Internet hat man schon das Gefühl ständig was zu verpassen 🙂
        Blöd oder? Dabei könnte ich jetzt mal endlich aufräumen , Bücher lesen, Hörbüchern lauschen (seufz) , ausmisten und überhaupt 🙂 Aber ich habe ja Nachbarn mit WLAN und mein Handy. Möchte mein RA-Kränzchen doch um keinen Preis missen!

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