Nacht der Museen Düsseldorf Samstag 18. April 2015

Nacht der Museen

Wie auch schon im letzten Jahr findet am nächsten Samstag, den 18. April 2015 wieder die Nacht der Museen in Düsseldorf statt.

35 Museen und Galerien, zeigen in der Zeit von 19 bis 2 Uhr Nachts was sie zu bieten haben, es gibt Live Bands, Lesungen, Führungen und vieles mehr.
Die Tickets kosten 14 Euro und gelten auch für die Shuttle Busse, die die Örtlichkeiten anfahren.

Die Düsseldorfer NACHT DER MUSEEN findet schon zum 15. Mal statt: Jedes Jahr im Frühjahr öffnet Düsseldorf seine Museenzu ungewohnter Stunde und bietet bis tief in die Nacht ein besonderes Programm und einen Blick hinter die Kulissen.

Das K20 präsentiert Werke von Günther Uecker, der weit mehr zu bieten hat als seine weltberühmten Nagel-Reliefs, das Museum Kunstpalast enthüllt eine bisher unbekannte Seite des Regisseurs Wim Wenders, der hier als Fotograf brilliert, und die Kunsthalle stellt mit „Real Humans“ multimediale Arbeiten junger US-amerikanischer Künstler vor.
 
Literarische Leckerbissen servieren die Lesungen: Frank Goosen berichtet im Haus der Architekten vom besonderen Charme des Ruhrpotts und Manuel Andrack, bekannt als langjähriger Side-Kick von Harald Schmidt, liest in der Stiftung Schloss und Park Benrath aus seinem Buch „Gesammelte Wanderabenteuer“. „Do It Yourself“: Kunst zum Mitmachen gibt es im Filmmuseum, in dem man sich als kreativer Storyboard-Autor versuchen kann. Wer sein schauspielerisches Talent testen möchte, steigt im Theatermuseum als „Hamlet“ auf die Bühne und im Hetjens-Museum portraitiert ein 3D-Scanner experimentierfreudige Besucher.

Einige Beispiele:
Goethe ist im Bild, Das Goethe-Museum präsentiert exklusiv in der NACHT die einzige Lebendmaske, die von Goethes Gesicht je abgenommen wurde. Dazu werden neben Handschriften und Erstausgaben auch Abbildungen des Autors auf Gemälden, Zeichnungen, Medaillen und Porzellan gezeigt. Mit einer Büste können Besucher ein Museums-Selfie machen oder sich vor einem Goethebild zeichnen lassen. Gedichtlesungen bringen Bewegung in die Räume, während in der Jazzreihe des Museums swingende Sounds von Sebastian Gahler und Anke Jochmaring zu hören sind.
GOETHE-MUSEUM DÜSSELDORF

Bis ans Ende der Welt mit Wim Wenders: Landschaften. Photographien. Ein Kurzfilm über Wenders stimmt die Besucher auf die Ausstellung ein und in einer Kurzführung können Interessierte mehr über seine Fotos erfahren. Tanzfans dürfen sich auf eine Performance von StudentInnen der Folkwang Universität freuen.

Die Ausstellung „Broken Spaces“ führt vor, wie Künstler mit Flächen und Räumen spielen. Die Grenzen zwischen Zwei- und Dreidimensionalität sowie zwischen Objekt und Raum sind fließend. Die auf Berechnungen basierenden Werke von Christiane Feser, Benjamin Houlihan, Harald Klingelhöller, Charlotte Posenenske, Christine Rusche und Tatiana Trouvé entfalten überraschende poetische und gestalthafte Qualitäten. Anlässlich der NACHT hat die Künstlerin Maren Maurer eigens eine Performance konzipiert, in der mehrere Akteure mit den ausgestellten Werken in Beziehung tretenund neue Formen der Akkumulation und Raumordnung erzeugen. DJ Criss Source sorgt für das musikalische Ambiente.

In der Ausstellung „Into The Wind – Bewegter Schmuck, Schmuck in Bewegung“ steht das Element Wind ganz im Mittelpunkt. Drehende Federräder und bewegliche Propellerobjekte von Johannes Dinnebier sind an der Fassade installiert. Die Besucher sind eingeladen, mit leichten Materialien Wind, Luft und Bewegung in Form von Mobiles oder Windspielen einzufangen. Musikalisch wird Johannes Leis – Jazzmusiker, der um die 100 Blasinstrumente beherrscht – die NACHT bereichern.
GALERIE CEBRA

Hamlet out of the box: Freifrau von Kö geleitetwieder persönlich durch das Programm: Neben Kurzführungen durch die Hamlet-Ausstellung macht der Schauspieler Achim Brock mit dem berühmtesten Stück der Weltliteratur vertraut. Christiane Lemm und Dieter Prochnow lesen kurzweilige Texte über Hamlets Nachleben in der Weltliteratur. Mitmachen ist ausdrücklich erwünscht bei der Impro-Show des Looters-Emsembles: Gemeinsam mit dem Publikum wird die Tragödie des Dänenprinzen weiterentwickelt, mal als Comic, mal als Krimi, aber immer mit viel Wortwitz. Besucher können sich außerdem mit Hamlets Totenschädel in der Hand fotografieren lassen oder selbst in einem Schauspiel-Workshop in die Rolle des Hamlet schlüpfen.
POLNISCHES INSTITUT DÜSSELDORF

Diese Museen nehmen teil: Übersicht hier

Diese Galerien nehmen teil: Übersicht hier

Das gesamte Programm findet sich hier, das Programmheft kann man dort ebenfalls als pdf downloaden.

Der Ablauf und Infos:
Eintrittskarten für 14 € (VVK und Abendkasse) sind in allen teilnehmenden Museen, VVK-Stellen und bei d:ticket erhältlich. Damit haben Besucher am 18. April ab 19 Uhr Zutritt zu allen Veranstaltungsorten und können die Shuttle-Busse kostenlos nutzen. Neben der Eintrittskarte gilt ausschließlich die Art:card, erhältlich in den Museen und bei der Tourist Information.
Einlass ist ab 19 Uhr; Schließzeiten sind je nach Museum unterschiedlich (generell zwischen 24 und 2 Uhr). Programmpunkte ohne Zeitangabe finden die ganze Nacht lang statt, d.h. von 19 Uhr bis zur Schließung des jeweiligen Hauses.

Alle Informationen und Bilder stammen von der offiziellen Infoseite:
http://www.nacht-der-museen.de/duesseldorf/

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5 Antworten zu Nacht der Museen Düsseldorf Samstag 18. April 2015

  1. schauwerte schreibt:

    Das ist wirklich immer eine nette Sache (aber auch mit Stress verbunden). Ich war zuletzt 2011 dabei (https://schauwerte.wordpress.com/2011/04/04/dusseldorfer-museumsnacht-die-heilige-mutter-vorm-kreuz-und-breakdancender-vivaldi/). Vielleicht sollte ich mal wieder…

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    • suzy schreibt:

      Ja, solltest Du bestimmt. Ich war letztes Jahr zum ersten Mal und wir haben tatsächlich bis 2 Uhr Nachts alles was uns interessiert hat besichtigt, inclusive Essenspause mit Musik, quasi bis die Fussohlen qualmten 🙂

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  2. Hariclea schreibt:

    schon dass du es noch hingeschafft hast, das mit dem Thema Wind gefallt mir besonders! tolle Idee ubrigens das mit den Museen, glaube sie machen es auch in London oder wir haben spaten Freitag, wenn ich mich nur aufraffen wurde!!!

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    • suzy schreibt:

      Wir haben leider gar nicht so viel geschafft. Besonders beeidruckt haben mich die Bilder von Wim Wenders, er durfte einen Tag lang mit dem offiziellen Fotografen auf Ground Zero kurz nach dem Attentat. Er hat unglaublich beeindruckende Bilder von den Aufräumarbeiten dort gemacht. Man steht sprachlos davor. Erschreckend, beindruckend – die Sonne bricht durch die Wolken und beleuchtet das Grauen, die Bagger, die Stahlgerüste dienoch in den Himmel ragen. Das kann man kaum in Worte fassen ….

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      • Hariclea schreibt:

        schrecklich :-s aber gleichzeitig wichtig die Leute immer mal wieder an sowas zu erinnern.. war wohk wie die War photography Ausstellung in London die die Kriegszone von Augenblick des Konfliktes bis 30 Jahre nahcher dokumentierte… wie sich alles Menschen und Natur erholen konnen und wie immer wieder die selben Wunden zugefugt werden….

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