Kunstjagd art-hunting „Follow the Money“

Ein vor 77 Jahren verschollenes Gemälde, dem über 30 Menschen ihr Leben verdanken. Eine Suche, deren Ende völlig offen ist. Das ist die #kunstjagd

A painting that has saved the lives of more than 30 people and that has been lost for almost eight decades. A case of looted art that leads from Germany’s present right into its dark past. A transmedia investigation across various media channels and outlets, which makes the audience part of the team. This is: #kunstjagd 

Das Recherche-Startup „Follow the Money“, eine Gemeinschaftsaktion der Rheinischen Post, des Bayerischen Rundfunks, des Schweizer Radios und Fernsehens, des Österreichischen Rundfunks, des „Standard“, des Deutschlandradios Kultur und der Süddeutschen Zeitung hat eine multimediale Aktion initiiert…….
Gesucht wird: ein Bild, das mehr als 30 Menschen in der NS Zeit das Leben rettete und seitdem verschollen ist:
Das Schwesterbild der „Frau mit einem Stuhl“
Schöpfer des gesuchten Gemäldes ist der deutsch-jüdische Maler Otto Theodor W. Stein, 1877 geboren im böhmischen Saaz, 1958 gestorben in Friedland. 

The research startup „Follow the Moneyhas launched a multimedia campaign and is a joint initiative of the Rheinische Post, the Bayerischer Rundfunk, the Swiss Radio and Television, the Austrian Broadcasting Corporation, the Standard“, the Deutschlandradio culture and the Süddeutsche Zeitung …….
We are searching for
: a work of art, saved the lives of more than 30 people during the Nazi time and has been missing since 1938:
The sister image of woman with a chair
The artist of this painting is the German-Jewish painter Otto Theodor W. Stein, born 1877 in the Bohemian Saaz, died in 1958 in Friedland.

piniting

Dies ist das Bild mit Schwesterbild des gesuchten Gemäldes, eine leichte Variante…….

This is the sister picture of the searched image…….

 

 

 

 

 

 

 

München 1938: Am Morgen nach der Reichspogromnacht kommt die Gestapo, um den jüdischen Kaufmann Jakob Engelberg zu verhaften. Die Beamten verschleppen ihn ins KZ Dachau. Zwei Wochen nach der Verhaftung ihres Mannes nimmt Paula Engelberg eines der beiden Gemälde von der Wand und verlässt die Wohnung. Am selben Tag kommt sie mit einem Visum für die Schweiz zurück. Damit erreicht sie bei der Gestapo, dass ihr Mann aus dem KZ freikommt. Mit ihren Kindern fliehen die Engelbergs über die Schweiz in die Vereinigten Staaten. Sie sind in Sicherheit. Doch was wurde aus dem lebenrettenden Gemälde? Wo steckt es heute, fast 80 Jahre später?“
Die ganze Geschichte findet sich hier.

Munich 1938: This is the painting that Paula Engelberg takes off the wall, a few days after her husband has been arrested. Her children watch her while she it taking it out of the frame, rolling it up. She urges Edward and his older sister Melly to be quiet. Don’t open the door under any circumstances! Then she leaves the apartment, and takes the painting with her. A few hours later, Paula is back. Without the painting. Instead, she carries a life-saving document: a Swiss visa. With it, she is able to get her husband released. Jakob Engelberg has to leave the country right away. At this point in time, the Nazis first and foremost want the Jews gone  – and they want to rob them of their belongings. At the end of this road, Auschwitz awaits. 15 days, that’s how long Jakob Engelberg stays in block 8/4 of Dachau concentration camp.
There, he is nothing but prisoner number 19897. When Jakob Engelberg comes back home, he has changed: shaven head, blank eyes, looking tired. This is how Edward Engelberg remembers his father sitting there, eating bread with orange marmalade and drinking tea. The next day they are on the train to Switzerland. When they cross the border, Jakob Engelberg starts to cry. We are safe now, he tells his children. For a short while, they stay in Zurich. Then they flee to the US.“

Das Team von „Follow the Money“ wird sich in den nächsten Wochen an die historischen Orte begeben und der Spur des Gemäldes ebenso folgen wie der Spur des Visums. Jede Woche wird es auf www.kunstjagd.com eine Episode der Podcast-Serie und einen kurzen Film über die Fortschritte veröffentlichen.

In the next few weeks, the team of „Follow the Money„will visit the historical places and will follow the track of the painting as well as the track of the visa. Every week they will be publish an episode of the podcast sereies and a short film about the progress on www.kunstjagd.com.

Mitmachen ist angesagt: jede Woche veröffentlicht „Follow the Money“ auf
You can participate if you want:
www.kunstjagd.com eine Episode der Podcast Serie und einen kurzen Film über die Fortschritte der Suche.

Auf dem Blog: http://kunstjagd.com/blog/184
Auf facebook: https://www.facebook.com/ftmjournalism
Aber auch per WhatsApp ist ein Kontakt möglich: Mit der Telefonnummer: 017553257833 unter „Kunstjagd“ speichern und eine Nachricht mit „Start Kunstjagd“ abschicken und man ist live dabei!

Voraussichtlich am 9. November, dem Jahrestag der Reichsprogromnacht senden BR, ORF und SRF eine Dokumentation über die Suche.

Alle Informationen stammen von den obigen Seiten und:
http://www.rp-online.de/kultur/follow-the-money-jagd-auf-die-frau-mit-buch

Aktualisierung vom 15.12. 2015 DIE ERGEBNISSE:

The Results: http://kunstjagd.com/blog/545

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13 Antworten zu Kunstjagd art-hunting „Follow the Money“

  1. Martina Ramsauer schreibt:

    Das ist aber eine spannende Geschichte um dieses verschwundene Bild, der ich versuchen werde zu folgen. Ganz vielen Dank, liebe Suzy für diesen tollen Tipp.:)

    Gefällt 1 Person

  2. Guylty schreibt:

    Klingt superspannend. Tolle Sache. Ich habe jetzt über Twitter abonniert, damit ich Updates bekomme. Danke dafür!

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  3. Servetus schreibt:

    Wow, interessant — vielen Dank für den Hinweis!

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  4. Myriade schreibt:

    Etwas spät, aber immerhin !

    Gefällt 1 Person

    • suzy schreibt:

      Vielleicht wird ja auch irgendwann erklärt warum gerade jetzt nach dem Bild gesucht wird! Es gibt ja noch tausend andere die zu der Zeit auch „verloren“ gegangen sind…..

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    • suzy schreibt:

      Ich werde denen mal eine email schreiben……

      Gefällt mir

    • suzy schreibt:

      Die email ist geschrieben und ich habe auch eine Antwort erhalten:
      Liebe Suzy,
      zuerst einmal vielen Dank dir, für das Kompliment und das Weiterempfehlen, das freut uns sehr!
      Die Geschichte kam tatsächlich zu uns, genauer gesagt zu meinem Kollegen Christian. Er hat schon von fünf Jahren zum ersten Mal von dem verschwundenen Gemälde gehört, als er in New York gearbeitet hat und die Geschichte von Stephen Engelberg, dem Enkel von Jakob und Paula, erzählt bekommen hat (der ist übrigens auch Journalist – so kam die Verbindung zustande). Schon damals hat Christian ein bisschen angefangen nachzuforschen und hatte die Geschichte immer im Hinterkopf – und jetzt schaffen wir es endlich, die Sache richtig anzugehen!
      Christian hat da auch im Radio mal etwas ausführlicher darüber gesprochen, wenn du noch mehr wissen willst:
      http://dradiowissen.de/beitrag/kunstjagd-auf-der-suche-nach-dem-verschollenen-gem%C3%A4lde
      Aber du hast Recht: die Geschichte ist nur eine von vielen – und wir wollen sie stellvertretend erzählen für all die Kunstwerke und anderen Wertgegenstände, die noch immer verschollen sind und an die Familiengeschichten, die damit zusammenhängen, auch um zu zeigen: All das mag schon lange her sein, aber es ist noch immer aktuell.
      Viele Grüße,
      Sara von Follow the Money

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