Gedanken – thoughts

über Dialoge und starke Persönlichkeiten

about dialogues and strong personalities

the English version you can find below……

Seit der fortwährenden Diskussion auf den unterschiedlichsten Blogs zum Thema cybersmile und cyberbullying gehen mir viele Gedanken einfach nicht mehr aus dem Kopf.
Und da RA verkündet hat er hätte gerne Rückmeldungen zu seinem Post, dann soll er sie jetzt auch gerne haben….
Dialog finde ich gut, am besten von Angesicht zu Angesicht, was leider nicht immer machbar ist, denn nur im Dialog lassen sich Probleme lösen….
Erstaunlicherweise sollen die Rückmeldungen auf twitter kommen „To respond and have your say, join the conversation on Twitter“, conversation on twitter?
Es ist für mich das Medium, in dem man am wenigsten ausdrücken kann, wo man sich aufgrund der 140 Zeichen so beschränken muss, dass am Ende sowieso keiner mehr erkennen kann was genau man sagen wollte und es keine Möglichkeit gibt den Informationsfluss und die Verbreitung irgendwie zu steuern. Die Gefahr sich bei 140 Zeichen missverständlich auszudrücken ist groß. Ein richtiger Dialog ist hier eigentlich nicht möglich. Kein Wunder, dass sich daher die meisten RA Fans zu einer Rückmeldung auf ihren Blogs oder bei befreundeten Bloggern entschlossen haben……..
In den letzten Tagen habe ich sehr viele, sehr gute und sehr unterschiedliche Posts gelesen und alle Autoren hatten gute Begründungen für Ihre Statements!

In jedem sozialen Netzwerk, egal in welchem, sollten die üblichen Regeln des menschlichen Miteinanders gelten: Respekt vor dem Anderen, Toleranz gegenüber den Äußerungen die Andere machen, Nicht zu diskriminieren, nicht zu verurteilen obwohl man die Hintergründe gar nicht kennt, einem anderen Menschen seine Meinung zu lassen, ihn zu respektieren.
Leider – genauso wenig wie das im realen und täglichen Leben funktioniert – klappt das auch nicht in den Netzwerken. Im Gegenteil, durch die Anonymität und/oder die Distanz tippt man Dinge, die man seinem tatsächlichen realen Gegenüber wahrscheinlich nie gesagt hätte.

Aber Mobbing ist ein unglaublich komplexes Minenfeld. Und nicht nur cybermobbing, denn wer im Netz mobbt, hat das oft zuvor auch schon im realen Leben versucht und Erfolg damit gehabt. Die vielen Arten des ganz alltäglichen Mobbing von Menschen die man kennt, in der Schule, im Beruf – von Menschen die einem tagtäglich gegenüber sitzen, gehören mit dazu.
Es gibt immer mehr Teenager mit Essstörungen, Menschen mit Burnout Syndrom, Magenbeschwerden, bis hin zur Psychose. Oft bedingt durch Äußerungen oder Aktionen der Chefs (davon kann ich ein Lied singen), vermeintlichen Freunden denen man gefallen will, Lehrern und/oder Mitschülern mit denen man nicht klar kommt.
Wann fängt es an, wo hört es auf? Ist es schon Mobbing, wenn die Fans über rosa Socken zu knallblauen Schuhen oder blaue Norwegerpullover aus den 80ern diskutieren?
Wenn die beste Freundin einem ins Gesicht sagt, Du siehst heute beschissen aus und alle die dabei stehen lachen sich kaputt? Wenn alle anderen aus der Clique ins Kino gehen nur Du wurdest nicht informiert? Wenn der Chef emails ohne Anrede, im beleidigenden Tonfall schreibt? Wenn die Nachbarn den Müll in den Garten werfen, weil man auf dem nach ihrer Sicht falschen Parkplatz geparkt hat?

Beschimpfungen, Anfeindungen, Bedrohungen, fremdenfeindliche Äußerungen sollten eigentlich ein absolutes No-go sein, aber leider gibt es immer wieder Menschen die Beschimpfungen offensichtlich brauchen um sich selbst besser fühlen zu können 😦
Ich habe zum Mobbing schon einiges im Beruf und in der Schule bei meinen Kindern erlebt und wer hier wen und aus welchem Grunde mobbt ist nicht immer eindeutig. Das ist ein unglaublich weites Feld und ich bewundere die Lehrer, die dann herausfinden müssen, was tatsächlich (und wieso) dahinter steckt. Leider gibt es auch Lehrer die das Thema schlichtweg ignorieren und betroffene Eltern und Schüler nichts anderes tun können als die Schule zu wechseln. Im Internet ist das alles noch viel einfacher, denn da ist man ja anonym und ist diese Anonymität tatsächlich die Ursache dafür, dass plötzlich alle Werte des zwischenmenschlichen Miteinander nicht mehr gelten sollen?
So einfach ist es bestimmt nicht.

Meine Erfahrung ist leider, dass man das Mobbing kaum abstellen kann. Wenn man Glück hat, wendet sich die Person oder die Gruppe einer neuen Person zu die sie mobben, Pech für das neue Opfer 😦 Solange der Mobbende Erfolg damit hat, sich somit bestätigt und gut fühlt, wird er/sie im Rahmen des Erlaubten weitermachen, denn die wenigsten Betroffenen wenden sich an die Polizei und machen eine Anzeige.
Gespräche mit dem Verursacher oder deren Eltern sind selten von Erfolg gekrönt, da es sehr einfach ist zu leugnen oder den Tatbestand herunter zu spielen. Eltern glauben sowieso niemals dass ihr Kind so etwas tun könnte 😦


Bildquelle: http://www.hanisauland.de

Mit dem erhobenen Zeigefinger zu winken „Ihr dürft das nicht“ bringt oft wenig.
Meine bescheidenen Erfahrungen als Mutter sind die, dass Eltern nicht viel mehr tun können als die eigenen Kinder zu stärken: In ihrer Persönlichkeit und ihrem Selbstbewusstsein. Natürlich gelingt das nur bedingt, nicht jedes Kind wird zum Rambo oder Jeanne Dárc nur weil es Zuspruch erhält, aber es reicht schon, dass das Kind, der Jugendliche, der Erwachsene genug Selbstbewusstsein hat um zu sehen
das ist nicht in Ordnung, ich selbst bin nicht daran schuld und ich hole mir irgendwo Hilfe!
In der Grundschule hatten wir ein Programm für unsere Kinder, wo es ausschließlich darum ging sie „Stark zu machen“ gegenüber sexuellen Belästigungen und Übergriffen. Denn das ist das gleiche Feld, nur gestärkte Kinder wehren sich und suchen sich Hilfe, fühlen sich nicht selbst Schuld an dem Ganzen.

Selbstbehauptungs- und Sicherheitstraining des Sicher-Stark-TeamsQuelle: sicher-stark-Team

Das Ziel ist einfach: genug Selbstbewusstsein zu entwicklen um eventuellen Übergriffen, auch in der Form von Mobbing entgegen treten zu können oder sich wenigstens Hilfe zu suchen. Denn ist man stark genug zu sagen „ihr könnt mich mal“ verfehlt das Mobbing seinen Zweck und wird irgendwann eingestellt, denn dann macht es ja keinen Spaß mehr… 🙂
Es gibt zum Glück sehr gute Anlaufstellen für Eltern von betroffenen Teenagern, Beratungsstellen, Psychologen, die bspw. in Rollenspielen problematische Situationen aufarbeiten und den Jugendlichen zeigen wie sie damit umgehen können, wie wahrscheinlich cybersmile.

Manchmal hilft aber auch nur der Wechsel der Schule, des Arbeitsplatzes, des Wohnortes wenn man sich der Situation nicht entziehen oder entgegenstellen kann.
Denn das Thema hört nach der Schule nicht auf! Wie man auch im Beruf gemobbt werden kann weil der Chef/Chefin morgens mit dem falschen Fuß aufgestanden ist, davon kann ich seit einem Jahr ein Lied singen. Nur, dass man hier in einem direkten Abhängigkeitsverhältnis steht 😦

Bildergebnis für bilder mobbing                    Bildergebnis für bilder mobbing

Dialog ist für mich ein Schüsselwort, auch um Grenzen zu setzen, Mobbing ist meist einseitig, der Mobber geht immer weiter über die unsichtbare Grenze des Erlaubten hinweg und natürlich steht die Frage im Raum: wo hat jeder seine persönliche Grenze? Was sind ’nur‘ Befindlichkeiten? Ab wann fühlt man sich gemobbt? Wenn über die roten Socken zu blauen Schuhen diskutiert wird? Oder über die völlige fältchenfreiheit auf einem selfie?
Wenn sich ein Mensch gemobbt fühlt dann sollte dies auch ausgesprochen werden – aber konkret und detailliert in einem Dialog.

Zurück zur Prominenz, wahrscheinlich gibt es für Prominente nur 2 Möglichkeiten in sozialen Netzwerken aktiv zu sein: sehr zurückhaltend zu kommunizieren und vor dem veröffentlichen alles vom Medienberater prüfen zu lassen um jeglichen Diskussionen, die in die falsche Richtung gehen könnten, von vorne herein das Wasser abzugraben. Die andere Möglichkeit wäre so viel zu posten, dass keine Zeit bleibt, über einzelne postings im fandom zu diskutieren.
Bsp. Selfies, sorry – für mich ein absolutes Reizthema, denn selfies macht meine 13 jährige Nichte. Die sie, dank meiner vorsichtigen Schwester, maximal per WhatsApp an Freunde und Familie schicken darf. Twitter, facebook etc. ist ihr nicht erlaubt.
Was will man mit einem selfie sagen? Mir geht es gut? Ich habe eine gute Zeit? Schaut was ich gerade tolles mache? Ich sehe heute wieder umwerfend aus?
Komischerweise postet niemand ein selfie wenn er/sie heulend vom Friseur nach Hause kommt oder er/sie gerade einen Allergieausschlag im Gesicht hat.
Allerdings, wer solche Fotos postet, will offensichtlich auch, dass darüber diskutiert wird, sonst wären sie nicht im Netz – oder?
Und; ist das Diskutieren über ein selfie dann schon wieder mobbing?
Ich finde es schön, wenn man über selfies am Leben des Anderen teilhaben kann, immer vorausgesetzt der andere ist ein Mensch, der sich gerne präsentiert. Über selfies mit Falten und Augenringen (Falten zeigen dass man etwas erlebt hat, dass man viel gelacht hat, geweint hat, dass man Charakter hat) direkt nach dem aufstehen und einer durchzechten Nacht, beim morgendlichen Nutellabrot, unter der Dusche :-), bei der Auswahl der Klamotten, beim Sport…… alles in Kombination mit einer gehörigen Portion Humor. Darüber würden sich die Fans, Familie, Freunde bestimmt freuen und falls es mehr als 3 am Tag sind, halten sich die Diskussionen dazu in Grenzen, denn kaum hat man losdiskutiert kommt schon das Nächste. Selfies die mit einem Bildprogramm so bearbeitet werden, dass man die Person darauf kaum wiedererkennt sind mir ein Graus! Was will uns die Person damit dann sagen?
Über selfies meiner Nichte freue ich mich sehr, denn ich weiß sie hat dann etwas Tolles erlebt und ich bekomme auch immer die Geschichte dazu! Dazu kann ich dann eine entsprechende Rückmeldung geben und sie freut sich darüber ❤

Und das ist auch der Grund warum es von mir keine Fotos im öffentlichen Netz gibt.
Meinen Namen und meine Adresse allerdings schon, dies zum ebenfalls heiß diskutierten Thema Anonymität, die meisten von uns haben ein Impressum oder eine „about“ Seite, nur 2-3 Klicks entfernt und sind ganz und gar nicht anonym unterwegs, auch wenn ich meine komplette Anschrift mit Foto nicht bei jedem Post daruntersetzen möchte.
Denn es gibt auch eine Kehrseite. Es gibt Arbeitgeber die eine/n potentiellen Bewerber/in erstmal googeln. Auch ich habe meiner Chefin vor ein paar Monaten die Meinung gesagt und darf mir jetzt einen neuen Job suchen. Aber was sagen meine Statements, persönlichen Äußerungen und Aktivitäten auf diesem Blog darüber aus wie ich meine Arbeit als Controllerin mache? Nicht viel – bestimmt lassen sich einige Hinweise auf meine persönlichen Einstellungen finden, aber nur wenige, die für einen zukünftigen Arbeitgeber interessant wären, denn über meine Fähigkeiten Zahlen in einer verständlichen Form darzustellen oder eine Excel Tabelle auszuwerten habe ich bisher noch nichts geschrieben. Ich möchte aber auch nicht bei einem Auswahlverfahren im Papierkorb landen nur weil die zukünftige Chefin/Chef einen meiner Blogposts nicht mag 🙂

Wer sich wirklich mit mir austauschen möchte hat jederzeit die Gelegenheit dazu! Gerne! Mit einem Klick auf die “email“ bin ich für jeden persönlichen Austausch und Dialog zu haben.
Persönliche Besuche bei mir zu Hause– bitte mit vorheriger Absprache 😎

Um das Ganze komplett zu machen noch ein allerletztes Thema, das auch etwas mit Toleranz und Respekt zu tun hat, dann könnt ihr Euch entnervt, dem bestimmt interessanteren Abendprogramm, zuwenden.
Die Diskussionen über die Wahl der Filmrollen. Ich selbst bin kein Hannibal Fan, auch wenn ich Einstellungen der „Bilder“ toll finde. Ich bin absolut der Meinung, dass man spannende Krimis und Thriller auch ohne den Einsatz von Hektolitern von Blut, abgetrennten Gliedmaßen und ohne Kannibalismus darstellen kann. Mir schießen sofort die kranken Irren und Nachahmer durch den Kopf, die das Ganze für faszinierend halten und das Gesehene in der Realität umsetzen wollen.
Aber das ist meine ganz persönliche Meinung.
Ich finde aber auch, dass ein Beruf Spaß machen sollte. Und wenn es einem Schauspieler gefällt hin und wieder einen durchgeknallten Irren zu spielen und/oder mit einem bestimmten Team zu arbeiten, dann soll er/sie das gerne, Hauptsache der Job hat Spaß gemacht und wird (für die Zuschauer) gut umgesetzt. Als Zuschauer habe immer die Wahl ob ich mir das ansehe oder nicht. Bei Filmen, die mir nicht gefallen schalte ich ab, egal wer mitspielt! Vielleicht wird mir das bei Hannibal ja auch passieren, das ist dann aber meine eigene Entscheidung.
Solange es Filme und Rollen gibt wie bei Urban, auf den ich mich sehr freue, denn von der Buch Vorlage halte ich sehr viel, wie bereits hier beschrieben (und der trailer sieht vielversprechend aus) 🙂 kann ich Rollen, die mir nicht passen, ignorieren…

I´m sorry, but English certainly isn´t my forte and I apologise for any grammatical or logical error. I hope it´s possible to understand what I want to say, a little better than google translate……

Since the ongoing discussion on various blogs about cybersmile and cyberbullying, many thoughts run through my head and I can´t stop thinking. And since RA has announced he would like feedback on his post, then he should get his feedback 🙂 – here is mine…..

I really like a dialogue – best: face to face, because only in dialogue, problems can be solved….
Amazingly, to the feedback should happen on twitter „To respond and have your say, join the conversation on Twitter“, conversation on twitter?
For me, twitter is the medium in which you can express the least, limited to 140 characters, the information is compressed in a few signs and nobody knows exactly what I really wanted to say, no way to control the spread of my information. The risk to express myself bad with 140 characters is large. A real dialogue is not possible.
No surprise, therefore, most of the fans have decided to give a feedback on their own blogs or with the help of friendly bloggers…… ..

In the last few days I have read a lot, very good and very different posts with different opinions!

In each social network, the usual rules of human interaction should apply, such as respect for others, tolerance, not to discriminate, not to condemn, to accept another person’s opinion, to respect him/her.
Unfortunately – just as it doesn´t work in the real and daily life – it doesn´t work well in the networks. On the contrary, by the anonymity and/or the distance you type things you never told anybody in real life.
But bullying is an incredibly complex minefield. Not only cyberbullying, because somebody who bullies in the net, has often made this in real life before and was successful. The many types of everyday harassment at school, at work, of friends are part of bullying.
There are more and more teenagers with eating disorders, people with burnout syndrome, stomach trouble, right up to psychosis. Often due to statements or actions of the boss (I know what I´m talking about), putative friends whom one wants to please, teachers and / or fellow students you/one cannot cope.

When does it starts, where does it end? Is it bullying if fans are talking about pink socks with bright blue shoes or a blue Norwegian sweater from the 80s? When your best friend tells you face to face, “you look like shit today” and all the others standing around are laughing? When your friends go to the cinema and nobody told you? Your boss is writing emails without title in an insulting tone? Garbage in the garden because you have parked in the wrong parking lot?
Insults, hostility, threats, xenophobic utterances should be an absolute no-go, but unfortunately there are always people who want to abuse, because It´s their way to have a good feeling 😦

 I’ve seen a lot of bullying at work and at school with my children and it´s not always clear who is bullying and why. This is an incredibly vast field and I admire the teachers who have to figure out what happens and why. Unfortunately there are also teachers who ignore the issue of bullying and affected parents and students can do nothing more than change the school. On the Internet, bullying is much easier, because of the anonymity. But is it that simple that anonymity makes us forget the rules of interpersonal interaction? It is not always as simple as it appears.
My experience is, unfortunately, that you can hardly stop the bullying. If you’re lucky, the person or the group turns to a new person, bad luck for the new victim 😦 As long as they are having success with their actions, they will confirmed and feel very well, he/she will going on in the context of what is legal, because just a few victims will call the police.
Discussions with the polluter or his/her parents are rarely successful, because it is very easy to deny or play down the facts. Parents never think that their child could do such a thing 😦

Bildquelle: http://www.hanisauland.de

My humble experience as a parent is that parents can do little more than strengthen their children in advance: In their personality, in their self-confidence. Of course, there can be only limited success, not every child mutates to Rambo or Jeanne Dárc. But it’s enough that the child, the adolescent, the adult has enough self-confidence to recognize this is the wrong behavior, I am not to blame and I’ll get support/Help from my parents, an Organisation, from somewhere!
In elementary school, we had a program for our children, a kind of campaign against sexual harassment and attack. This is the same field, only strengthened children defend themselves and request assistance.

Beware of a strong child:
Selbstbehauptungs- und Sicherheitstraining des Sicher-Stark-TeamsThe aim is simple: to develop enough self-confidence to defend oneself, to be able to oppose bullying in any form. Strong enough to say „you can kiss my ass“, The bullying misses its purpose and its ends, because bullying without a reaction is no fun 🙂
Fortunately there are very good help lines for parents and affected teenagers, counseling centers, psychologists, for example, such as cybersmile.
But sometimes, however, the only solution could be the complete change of the school, the working place, if you cannot escape or confront the situation.

Bildergebnis für bilder mobbing       Bildergebnis für bilder mobbing

Dialogue is one of the keywords for me, for each person the limit of sensitivities to bullying is different. The question is: where is the personal limit of the person in front of me? When does he/she feels bullied of a comment I made? The discussion of red socks to blue shoes – is it humorous or bullying? Or the discussion about wrinkle-free selfies? If a person feels bullied, this should be pronounced – but concretely and in detail in a dialogue.

Probably, for celebrities there will be just 2 options to be active in social networks (yes, I´m kidding): very restrained in their communication with a media advisor to avoid any problematic statements. The other option would be: the posting of so much stuff, that there is no time to discuss individual postings in the fandom.
Selfies, for example, sorry – an absolute controversial issue for me. My 13 year old niece, she is making selfies. Thanks to my very cautious sister, she is allowed to send them just to her friends and family. Twitter, Facebook etc. is not allowed.
What do you want to say with a selfie? I am fine? I have/had a good time? Look what I’m doing? I am amazingly handsome today?
Strangely enough, nobody would post a selfie when he/she comes come back home howling from the hairdresser or when he/she has an allergy facial rash.
However, someone who is posting photos on the internet demands a reaction or a debate, or not? The discussion about a pic – a legal discussion or bullying?
It’s nice when you can participate in the life of other people you like. I like selfies with wrinkles and dark circles (wrinkles testifies a lot of experiences, that somebody laughed a lot, cried a lot, somebody with attitudes and character), selfies after an exciting night, breakfast with a Nutella bread, in the shower in the morning 🙂 the selection of clothes, combined with a healthy dose of humor – fans, family, friends would certainly be pleased. And if there are more than 3 selfies a day, the discussion will be limited, because the moment the argumentation will start, the next selfie is coming…..
I hate pics with digital image processing – what do you mean by this?

I am very happy about the pics of my nice, because I know she had a good time and I always get the story behind! I can give her an appropriate response and she is happy too! ❤
And this is also the reason for the absence of any pictures of me in the public network. And another point to the debate of anonymity: you can find my name and address very easily. The most of us bloggers have an “imprint” or an „About“ page, only 2-3 clicks away. But I don´t like to sign any post or twitter notification with my complete Address or/and my photo.

Because there is always a downside. Some employers like to google a potential candidate. A few months ago I had a discussion with my boss and now I have to look for a new job. But finding my blog – what does it say about my qualification as a controller? My personal statements, my interests, my activities on this blog? Not much – only a few of them would be of interest to a prospective employer. I haven´t written anything about my skills to explain dry numbers in an interesting way, or my skills to use an Excel spreadsheet. But I don´t like to be found in the rubbish because my future boss dislike one of my blog posts 🙂
Everybody who wishes an exchange of topics, opinions, a dialogue whatever you need – has the opportunity to do so! Gladly! Please click on the „email“and write an email to me.

Personal visits at home- please with previous arrangement, thank you!! 😎

To make the whole thing complete, still one last issue – it also has to do with tolerance and respect, then you can watch poleaxed, the surely more interesting evening program on the TV.
The discussion of the various film roles. I am not a fan of Hannibal, although Hannibal has great picture settings and „Images“. It is absolutely my opinion that crime and thrillers can be represented without the use of hectoliters of blood, severed extremities and cannibalism. I´m afraid of people who can´t distinguish between the movie and reality and like to copy such a cruelty.
But this is my personal opinion.
But I also think that a profession ought to be fun. And if an actor likes to play a crazy lunatic and or likes to work with a specific team, director…..he/she should do so! The main thing is to have fun and earn a lot of money :-), and please do a good job! (for the audience).
It´s my choice to watch the movie or not! If I don´t like a movie I turn off, no matter who plays along! Maybe this will happen when I´ll watch Hannibal, but that is my own decision.
As long as there are films and roles like Urban, I really love the book ❤ my description about the book you can find here and I hope there will be a good implementation of the book – the trailer looks promising 🙂 I can ignore the roles I do not like……

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47 Antworten zu Gedanken – thoughts

  1. Guylty schreibt:

    Du hast in deinem Beitrag eine ganze Menge Sachen angesprochen, die ich genauso sehe. Der „Dialog“ ist das A und O bei der Beseitigung von Missverständnissen. Twitter reicht da wohl kaum aus – und schon gar nicht beim „Dialog“ mit einem Prominenten, der selbstverständlich nicht auf alle 5000 Rückmeldungen antworten kann. Genau deswegen ist es dann auch unerlässlich, seine Texte entsprechend gegenzulesen (oder gegenlesen zu lassen), bevor man sie unter die Meute wirft. Das gilt für uns genauso wie für alle anderen, ohne Frage.
    Mobbing und Anonymität – weder bedingt das eine das andere, noch schließt das eine das andere aus. Schließlich kennen diejenigen von uns, die Mobbing NICHT im virtuellen Leben, sondern im RL durchgemacht haben, ihre Mobber ganz genau. Insofern halte ich die Aufforderung, seine Ano- oder Pseudonymität aufzugeben, für weitgehend unwirksam. Aber man muss ja auch nicht alle Forderungen in die Tat umsetzen 😉 Insofern suche ich mir aus dem (etwas wirren) Forderungs- und Handlungskatalog nur das aus, was mir in den Kram passt. Immerhin hat der Blogpost von Herrn A ja schon mal eine positive Sache bewirkt – nämlich dass wir drüber diskutieren. Und das ist sicher nicht verkehrt.

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    • suzy schreibt:

      Ja mit dem Thema hat er eine sehr heiße Diskussion entfacht, die einen auch wirklich nicht loslässt. Alles was ich bisher dazu gelesen habe fand ich gut. Jeder hat seinen Standpunkt und kann auch argumentieren. Für Globalaussagen ist das einfach ein zu weites Feld! Und was mich wirklich, wirklich ärgert ist, dass es kein Dialog ist. Auf all das was wir schreiben, wird es wieder nur, wenn überhaupt eine sehr globale Antwort geben 😦

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      • Guylty schreibt:

        Das ist genau der Punkt. Unsere Diskussionen sind zwar alles andere als wertlos, aber da der Anstoß(ende) nicht an der Diskussion teilnehmen kann, fehlt ein entscheidender Faktor.
        Ich bin allerdings froh, dass ich jetzt schon mal wieder Lust aufs Diskutieren habe… Danke für den Anstoß hier!

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        • Servetus schreibt:

          Ja, und bei zunehmender Diskussion wird das noch dringender. Ich habe gerade wieder etwas gelesen wo ich dachte, mensch, haben wir den selben Text gelesen? Dann wäre es eigentlich ratsam, den Verfasser fragen zu können, was er wohl hier oder dort bedeutet hat. Wobei das mir auch schon wieder graut. Armitage ist nicht mein morales Vorbild, ich muß seine Wörter nicht wie die Bibel sehen.

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          • Guylty schreibt:

            Das geht mir bei 50 Prozent der Beiträge so. Und klar, es ist ein ganz zweischneidiges Schwert, eine hundertprozentige Ansage vom OdB zu erhalten. Was, wenn sie mir nicht in den Kram passt? Genau das, was in diesem Fall bei mir passiert ist. Und genau der Grund, warum ich es nie ideal fand, dass RA nun sozialmedial mitmischt *ggg*. Da kriegt die schöne Vorstellung schnell Risse.

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    • suzy schreibt:

      Na Gott sei Dank! Diskussionen ohne ein paar sehr nennenswerte Damen im RA fandom wären doch nur halb so ergiebig 🙂

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    • suzy schreibt:

      Ja denn es ist viel einfacher das was man mag in jemanden rein zu interpretieren wenn man nichts von ihm weiss (hört sich konfus an, aber ich hoffe, Du weisst was ich meine). Dann kann man ihn immer so hinbasteln, dass es für einen selbst passt.
      Wenn Servetus dann in einem der heutigen Posts fragt, ob er zukünftig nur noch gewalttätige Filme macht, erschreckt mich das schon, denn sowas würde ja gar nicht in mein Bild passen 😦 und mir die Freude am fangirlen gewaltigst verderben. Ich dachte ich müsste nur Hannibal überstehen…

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      • Guylty schreibt:

        Mit der Rollenwahl kann ich mich noch gut abfinden. Das ist zum Beispiel etwas, das ich völlig als künstlerische Freiheit empfinde – und mich manchmal sogar darüber freue, wenn ich deswegen herausgefordert werde, mich mit anderen Genres auseinanderzusetzen. Bei mir sind es eher die Meinungsäußerungen, die am Bild kratzen können.

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        • Servetus schreibt:

          Mir geht’s genauso. Ich bin nicht froh über die kommenden Rolle, doch glaube ich, das weiß er am besten, und ich habe die Wahl, immer gucken oder nicht zu gucken. Aber die Meinungsäußerungen … Seufz.

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  2. Servetus schreibt:

    Hat dies auf Me + Richard Armitage rebloggt und kommentierte:
    Suzy weighs in [good English translation at the bottom of the post.]

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    • suzy schreibt:

      danke fürs rebloggen Servetus! Und das mit dem good English geht ja runter wie Öl, auch wenn Du da bestimmt sehr großzügig bist 😉

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      • Servetus schreibt:

        Eine Grammarpolizistin bin ich echt nicht — die Hauptfrage für mich als Leser ist immer — Kommuniziert ein Text auf einer effektiven Weise, was es eigentlich sagen / meinen / bedeuten will? Wenn ich einen Text kritisiere, also, mache ich es weil es das alles nicht schafft.

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    • suzy schreibt:

      Das ist auch mein einziges Ziel, dass der Text verständlich wird, auch nicht alle Vokabeln und die grammatik stimmen. Google translate ist eine Katastrophe die ich nur nutze wenn zu viele Vokabeln in einem Text sind die ich nicht kenne…..

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  3. Servetus schreibt:

    I’m really relieved that someone is finally pointing out how ambiguous bullying can be. There are certain things that are clearly bullying and we recognize them as such when we see and experience them. No one questions that we want to try to reduce these behaviors (and always have). But I also read some discussions about bullying where I am honestly confused about who is being bullied?

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    • suzy schreibt:

      Yes, that´s the problem. Jede Person hat eine unterschiedliche Sensitivität was sie selbst als Mobbing empfindet, der Eine versteht mehr Spaß als der Andere, der eine flapsige Bemerkung schon als mobbing empfindet……

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  4. richardtreehouse schreibt:

    Thank you for translating to English. The Google translations are not good.
    I have been bullied several times in my life. It is a sensitive subject for me. I personally can’t/won’t use my real name because I have a real life stalker. He may be tracking me anyway but my hope is that my pseudonym protects me. I have an unusual first, middle and last name. If you Google my name there is only me. I like how you gave examples of things being given as examples of bullying. As Servetus said above there are many different views on what is bullying and what is merely an opinion or criticism. Tree

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    • suzy schreibt:

      Thank you Tree for your comment. You have a good reason for using a pseudonym. It´s not just your name who defines you, your statements in my comments and on your own blog are reflecting your personality, not just a name 🙂

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  5. austoz schreibt:

    Thank you for translating Suzy, you did it well. I was the really shy chubby kid at school, I wasn’t targeted for bullying as such but tended to be left out or overlooked for things because I was quiet or no good at sport, always last and very reluctantly picked for the team games, that sort of thing. I had my group of friends though and wasn’t unhappy. I’ve grown out of a lot of my shyness but I like my online pseudonym and would feel really exposed without it. Like ‚Tree‘ I have someone who stalked me after a breakup some years ago and I would not like to even think he could be following me around on the internet. xx

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    • suzy schreibt:

      Thank you for your comment austoz! As I already told Tree, you don´t have to use your real name. It is your opinion and your experience that are important (for me) for the discussion. I don´t need to know your real name to have an interesting conversation with like-minded people.

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  6. austoz schreibt:

    Sorry, I forgot to say that I like and agree very much with what you expressed, thanks for writing.

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  7. Kathy Jones schreibt:

    Thank you for writing such an interesting blog in impressive English. You made very good points. I think one solution might be to teach kids early, maybe even before they go on line, tactics to deal with bullies and how not to care about what bullies say. But even adults can be bullied, and if they can be hurt, how can we expect children to defend themselves? I don’t have any answers. The
    more I think about it, the more discouraged I become that a solution will be not be found. When people have the freedom to express themselves, some will abuse that freedom. It is unavoidable. But that doesn’t mean freedom should be taken away.

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    • suzy schreibt:

      You´re right. There should be a subject in school „social media“ or „dealing with the subject social media“ – advantages, disadventages, risks and how to protect. The resulting discussion in the classes would/could avoid some bullying within the class….
      And we, our kids and the following generation has to learn to deal with the medium internet.

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    • suzy schreibt:

      And a very big thanks for the „impressive English“ 🙂

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  8. Mermaid schreibt:

    Thank you for translating, and your translation was really good. Although I do read German, I’m much more confident in expressing myself in English.
    Equal to most of the above commenters, I really like and appreciate that you’ve incorporated all the various aspects that may or may not constitute bullying into your post.
    As a parent, I sometimes find it difficult to navigate social media, because I do not encounter the potential issue before it becomes clear to every one that this is actually a case of cyber-bullying. I agree with RA that anonymity is a huge factor in cyber-bullying, but like most of you, I have – in my opinion – very valid reasons to want to remain anonymous to most. Also, I wouldn’t want my (beautiful) children exposed with their full name – and consequently an address – to every body (I’m thinking peadophiles here). So, anonymity is not only for the bully to hide behind, but also a preemptive measure for a potential victim. And then there are also other equally valid reasons for not wanting to disclose one’s identity.
    A year ago, when my daughter, then aged 10, was targeted by someone anonymous, by someone who clearly knows her, I mostly blamed myself because it went too far due to my (and Mr Mermaid’s) inability to fully understand and navigate in social media. We ought to have been able to step in sooner, had we known.
    Many my age (40+) feel inhibited, blind even, when it comes to various social media (some of which I’ve never heard of before) and chat rooms, and we lack the knowledge of how children/adolescents navigate in these. This is why I’m grateful that celebrities, royalty, politicians etc. try to make a difference in this respect.

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    • suzy schreibt:

      Hello Mermaid, welcome to my blog. Thank you for sharing your experiences! I think the greatest danger for children is the threat of peadophilia and bullying of „friends“. I opended my facebook account than my son did it. I wanted to see what unfamiliar people could see on his account. I learned to adjust his and mine privacy settings and we had an interesting talk about the danger in social media in school, with the kids. Today my kids are more competent than I am.
      When we were teenagers there were no mobile-phones. There were other means of bullying: to exclude someone from the „group“. Today you have both 😦 That´s what happend to my nice. She was excluded from her group and they sent her insulting comments on the mobile. My sister talked to the classteacher but the teacher didn´t want to intervene. Then my sister talked to the parents, but the didn´t believe that their daughters had done things like that. Actually there was a change, they chose a new victim and left my nice alone. I was happy for my nice but the problem wasn´t solved 😦 After that, my nice attended a class, where she could learn ways to defend herself and get more self-confidence by role-playing games. I hope, she is better prepared now.
      The most forms of bullying come from people who you know (and trust)….

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      • Mermaid schreibt:

        Thanks for the welcome, suzy 🙂
        It happened on Instagram. My very computer-savvy, 10-year-old daughter had opened her own account without us knowing. She opened an account, because all her friends are on IG. We couldn’t dream that children at that age would have accounts on social media, and she hadn’t voiced any desire to be part of that community. It was only when I accidentally came across her opened account on our home computer that I realised. Of course, i’ve had a serious conversation with both my children about the hazards of social media, but she kept her account so she wouldn’t feel left out, and my son has a FB account. Both are monitored and be-friended by us (their father and me).
        So sorry to read about your niece’s experience. You can block people, but if they have other means to reach you, you’re helpless. For a young person to be excluded from a group is a devastating experience. Such cowardice from the teacher, and parents are sometimes the worst, because by protecting their own, they facilitate bullying. I do hope your niece is doing better now and has acquired useful tools to prepare and protect herself.
        See, this is another issue with cyber-bullying: our kids can open accounts, lie about their age, and be part of a community, a „friendship“, that in many ways seem unnecessary to us parents (of a certain age). Social media is such an integral part of the social network of our children (youngsters and adolescents). We must try and help them the best we can.
        Then what about us, the grown-ups, who ought to know better. Bullying occurs every day, sadly; among colleagues, among family members, and on top of it all, there’s the risk of cyber-bullying when we go on line and „meet“ strangers. I would still have liked a definition from the CyberSmile Foundation (and RA), because what is it exactly? The apparent difference between bullying and cyber-bullying is the anonymity of both sender and receiver; the perhaps less apparent is the (unspoken) threat of exclusion from a group or open ridicule within the same group. I haven’t got any answers. In my opinion, dialogue is the proper course of action, but Twitter + Instagram doesn’t cater for any meaningful dialogue/conversation.
        I may be in the minority here, but I look forward to seeing if RA and the CyberSmile Foundation together are able to compile a useful discussion on the subject and maybe (if that’s not asking too much) a toolkit for children and young people to use when encountered by (cyber-)bullies.
        (Sorry about the length of this).

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    • suzy schreibt:

      No, not sorry – thank you for your detailed statement! And you´re right, social media is a challenging area for all of us because it is such an important part of our life. As a user, a blogger, a parent……and there is no general solution. We must try and help them the kids best we can. My nice (and my sister 😉 ) has come out of this situation stronger than before. I think, the next time she can assert herself better than before, but I hope there will be NO next time…..
      I am not familiar with Instagram – there are so many possibilities to operate on the Internet 😦
      No, you are not in the minority I agree, it would be great, if the discussion effects the right things for affected people!

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  9. nellindreams schreibt:

    Danke für Deine ausführliche Stellungnahme, suzy! Die vielen Aspekte und Baustellen, die Du aufgezeigt hast, sind auch mir schon in der einen oder anderen Form untergekommen. Mit 2 Teenagern, die Tochter in einer reinen Mädchenklasse und wie auch immer in eine seltsame Whatsapp-Klassen-Geschichte hineingeraten, deren Auflösung mir/uns bisher noch nicht ganz gelungen ist, ist es ein Thema, das mir und vielen unter den Nägeln brennt.
    Und primär finde ich es sehr gut, dass RA, der einst den Social Media gegenüber so kritisch war, hier Position beziehen will!
    Seine Gedanken – und als solche sehe ich seinen Post eigentlich nur – fand ich im Großen und Ganzen sehr plausibel und nachvollziehbar, von seinem Rat, auf Pseudonyme zu verzichten mal abgesehen. Da hat er doch sehr aus der Sicht des Promi-Accounts geschrieben: die Gründe, weswegen auch ich im Netz unter einem Pseudonym unterwegs bin, sind vielfältig und in der Regel gerechtfertigt.
    Berufliche Gründe (will ich, dass mein derzeitiger oder potenzielle Arbeitgeber mein Freizeitverhalten im Netz nachvollziehen können?), Bedenken wegen Pädophilie oder anderer krimineller Umtriebe und vieles andere wurden sowohl von Dir als auch in anderen Blogposts bereits genannt und hier ist der Punkt, an dem ich mich an RAs Beitrag auch reibe.
    Es wurde in den vielen Beiträgen schon so oft betont, dass er diese Kunde sicher mittlerweile gecheckt hat. 😉
    Dass er ausgerechnet Botschafter für Cybersmile wurde, kann ich ihm von meiner Warte aus nicht zum Vorwurf machen, dafür weiß ich zu wenig über die Hintergründe der Organisation und die praktische Umsetzung ihrer Arbeit.
    Ich sehe es auch nicht als meine Aufgabe an, ihn in diesem Punkt zu kritisieren, sondern tendiere zu „Abwarten“. Wenn es eine schlechte Wahl gewesen sein sollte, ist sie reversibel. Er hat niemand damit geschadet, seine Meinung öffentlich kund zu tun.
    Arbeitet Cybersmile zu sehr mit Floskeln? Helfen Wohlfühl-Playlists wirklich? Kratzen sie nur an der Oberfläche ohne wissenschaftlich fundierten Hintergrund? Ich weiß es trotz einiger Recherchen noch immer nicht genau. Immerhin gab kürzlich auf BBC5 Live schon mal ein Interview mit dem Mitbegründer Dan Raiskin als Beitrag zu einer Cyberbullying-Diskussion im Radio.
    Zwischenzeitlich habe ich mich auch gefragt, wie weit ich es zulasse, mein „Real Life“ von dieser „Second-Life-Geschichte“ beeinflussen zu lassen. Dass ich RA als Schauspieler gut finde und er über die Jahre, die ich seine Karriere beobachte, auch als sympathischer Zeitgenosse rüberkam, der etwas zu sagen hat, ist für mich eigentlich mein „Second Life“. Nun hat Herr A. konkret Stellung bezogen zu einem Thema, das die Gemüter sehr erhitzt. Ganz geschickt ist die Kampagne nicht, aber sie scheint in das Leitbild der Organisation zu passen, daher kann ich seinen Essay auch nicht verdammen.
    Analysiert wurde sein Essay inzwischen schon minutiös – für meinen Geschmack stellenweise zu viel, denn was bringt es, seine Worte zu sezieren? Sie sind geschrieben und gelesen und die Fragen, die sie an der einen oder anderen Stelle aufwerfen, wurden bisher noch nicht beantwortet. Es ist eben kein echter Dialog, wie u.a. Guylty weiter oben bedauernd festgestellt hat.
    Die Kritik geht für meine Begriffe über RA hinaus: wieso präsentiert sich diese Organisation so „Wischiwaschi“ und bedient sich großer Namen für ein scheinbar unpräzises Aufgabenfeld?
    Auch die Frage, warum er sich dafür hergibt, wurde ja schon einige Male gestellt.
    Nun, es ist seine persönliche Entscheidung!
    Ich jedenfalls werde nicht zum glühenden Cybersmile-Anhänger, weil RA deren Botschafter ist.
    Allerdings lasse ich mir durch diese eine vielleicht nicht rundum glückliche Aktion weder den Schauspieler Richard Armitage, noch sein persönliches Bild in der Öffentlichkeit madig machen.
    Die Diskussion verfolge ich zum Teil mit Interesse, aber ein wenig kippt mein Interesse inzwischen auch um in Frust und durchaus auch Ärger: was sollen Fake-Twitter-Accounts, die offensichtlich nur eingerichtet wurden, um RA öffentlich zu beleidigen? Und so langsam wiederholen sich die Argumente ja auch.
    Lassen wir ihn drüber nachdenken und reflektieren? Dazu ist er nach meiner Kenntnis doch in der Lage. Und er hat ein Recht auf Fehler, wenn dies denn einer sein sollte. Mal sehen, wie er reagiert?!

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    • suzy schreibt:

      Hallo Nell, danke für Deinen sehr ausführlichen Kommentar. Gibt es tatsächlich Fake-twitter Accounts um ihn zu beleidigen? Himmel, manche Leute sind doch echt krank im Kopf! Gab es die schon vor der cybersmile Aktion? Dann verstehe ich warum er sich dafür engagiert. Mir ist es eigentlich egal wieso und warum er sich wo engagiert. Jeder hat so seine Steckenpferde, die habe ich auch, manchmal aus persönlich betroffenen Gründen, manchmal weil einem das Thema nur am Herzen liegt.
      Ich habe keine Ahnung was cybersmile genau macht und es interessiert mich auch nicht wirklich. cybersmile ist mir zu weit weg, ich bevorzuge Organisationen die ich kenne.
      Fakt ist, dass er mit dem Interview einigen Menschen auf den Schlips getreten ist und die möchten jetzt ihren Frust loswerden. Da es aber keinen Dialog gibt, ist kein Austausch möglich. Das haben aber einige ja auch recht sachlich und detailliert auf ihren Blogs oder als Gastschreiber dargestellt.
      Gerade die Geschichte mit der Anonymität hat mich persönlich geärgert. Hier zeigt sich, dass er keine Ahnung hat was im tatsächlichen normalen und realen Leben alles so passieren kann. Sorry, er würde sich ja auch nicht ohne Bodyguards an die Stage Door begeben oder? Das Risiko wäre ihm bestimmt zu groß. Und manche Menschen möchten sich eben nur,so wie er an der Stagedoor, mit dem Bodyguard Pseudonym in die sozialen Netzwerke begeben. Aus welchem Grund auch immer, aber es ist ihr persönlicher und ich finde, der muss nicht diskutiert werden!
      Natürlich Du hast Recht, jeder macht Fehler, wir Alle! War es denn für ihn ein Fehler? Findet da vielleicht gerade ein Umdenken statt? Oder gab es ganz wesentliche Gründe die wir gar nicht kennen?
      Da er sich aber auch keiner Diskussion stellt, sprich kein Dialog stattfindet laufen alle Argumente von Seiten der „Betroffenen mit Pseudonym“ ins Leere und das löst wiederum noch größeren Frust aus. Ich glaube wenn er nur ansatzweise geahnt hätte was er sich da an Land zieht, wäre er brüllend und schwertschwingend davon gerannt 🙂
      Ich weiss nicht was er für ein Mensch ist. Was er für Ziele, für Leidenschaften, für Träume, für Beziehungen, für Vorlieben hat. Bisher hat er ja kaum etwas von sich preis gegeben. So hat sich jeder sein eigenes Bild gebastelt. Auch ich habe meine persönliche Vorstellung, genauso wie sie mir passt und wie ich sie haben will – allerdings verändert sie sich gerade, wohin auch immer…….
      Leider bekommen wir ja immer nur so Einzelschnappschüsse, wie jetzt dieses Engagement für cybersmile, die wir dann versuchen in unser Puzzle einzufügen.
      Und wenn es nicht passt, dann ist die Reaktion manchmal heftig. ❤
      Aber auch hier sollte Jeder möglichst sachlich bleiben und auf keinen Fall beleidigend oder ausfallend, da hat er auf jeden Fall recht!

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      • nellindreams schreibt:

        Den Twitter-Account mit dem Namen AntiHumorBrigad gibt es seit heute offensichtlich nicht mehr… Da gab es Posts wie diesen:
        „Yep! Sorry Richard! Your outta your tiny mind if you think anybody would use real names on here.“
        Seit wann es den gab, weiß ich nicht, es waren wohl ein paar Dutzend Tweets. Das ist, egal an wen gerichtet, nun wirklich nicht lustig.
        Die Pseudonym-Anonym-Diskussion ist inzwischen auch bei Cybersmile angekommen.
        Ich bin gar nicht darauf aus, ihn vehement zu verteidigen, oder klang das so durch? 😉 Er hat eine Diskussion entfacht, die er zur Zeit noch ins Leere laufen lässt. Hoffentlich ändert er das in naher Zukunft. Wir werden sehen, hören, lesen. 😊
        Den Menschen RA werden wir immer nur bruchstückhaft erfahren.
        @Hedgehogess: Ja, aber war das nicht auch ein Kritikpunkt?

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        • Servetus schreibt:

          Den Account fand ich eigentlich riesig lüstig.

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          • nellindreams schreibt:

            Irgendwann hört der „Spaß“ aber auch auf… 😉

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            • Servetus schreibt:

              Das verstehe ich nicht so genau, warum muß Spaß aufhören, der niemanden schadet? Armitage sagt etwas, und jemand stellt einen-Parodie Konto auf (der damit beginnt, daß jemand einen Witz-Konto „Anti-Humor-Brigade“ nennt). Darf ich nicht mehr über Witze über Armitage lachen, weil sie Dir nicht lustig sind? Warum sind Dritte dann überhaupt von Witzen über Armitage, die sie nicht mögen, betroffen? Was schadet mir ein Witz, den ich nicht mag (solange es keine Hate Crimes oder sowas begeht)? Darf keiner mehr solche Witzen machen, weil jemand irgendwo sie anstoßend findet? Ich hoffe wirklich, daß Armitage mit seinen 43 Jahren in der Lage ist, über sich selber zu lachen, bzw. Witze über ihn zu ignorieren, die er nicht lustig findet — und das nicht nur, weil ich selber gelegentlich Satire über ihn schreibe.

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              • nellindreams schreibt:

                Oh, ich habe nur gesagt, dass ich den Account grenzwertig fand beim Diagonal-Lesen. Andere mögen darüber denken, was Ihnen beliebt – es steht jedem und jeder frei! 😊
                Oder ist das wieder mein bierernster deutscher Humor? 😋
                Satire mag ich übrigens sehr.

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      • Hedgehogess schreibt:

        @ Nell: Du hast mich missverstanden. Ich finde es gut und richtig, dass Cybersmile keine in Stein gemeißelte Definition von Cyberbullying hat. Schließlich geht es darum, Kindern und Jugendlichen zu helfen, die Hilfe suchen – unabhängig davon, ob 4, 7 oder 10 Punkte auf einer theoretischen Das-macht-Cyberbullying-aus-Liste erfüllt sind.

        Tatsächlich ist das eine der wenigen Sachen, bei denen ich Cybersmile *nicht* kritisiere. Ansonsten sehe ich da vieles, das ich bemängle, und an erster Stelle steht dabei, dass sie unkommentiert die undurchdachtesten von Richards Aussagen – sowohl im Interview als auch in seinem Blog-Beitrag – stehengelassen haben. Da hätte jemand eingreifen *müssen* – auch auf die Gefahr hin, möglicherweise dem neusten Ambassador auf die Füße zu treten. :-/

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    • Hedgehogess schreibt:

      *mal kurz reinhäng*

      Ich vermute, dass Cybersmile ganz bewusst „wischiwaschi“ bleibt, um die Hemmschwelle zur Kontaktaufnahme nicht unnötig nach oben zu versetzen.

      *mich wieder aus der Diskussion raushalt*

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      • suzy schreibt:

        Da hast Du wahrscheinlich recht und Du kannst Dich gerne länger reinhängen! Freue mich über jeden Kommentar eines interessierten Fans 🙂

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      • Hedgehogess schreibt:

        @ suzy: Danke für die Einladung zur Diskussion, aber: Ein großer Teil meines Unbehagens basiert darauf, dass ich wegen einiger Fan-Reaktionen genervt mit den Augen rolle, und deshalb wollte ich mich eigentlich gar nicht reinhängen. 😉

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    • suzy schreibt:

      Den account kannte ich nicht, dazu bin ich auf twitter zu wenig unterwegs und ich möchte auch nicht alles kennen was ihn betrifft. Aber da sind wir wieder bei der Frage um die sich alles kreist wenn es um Äußerungen dieser Art gegen ihn geht: Sieht er selbst das mit Humor und kann er darüber lachen oder empfindet er es als Angriff, als Beleidigung? Jeder Mensch sollte Grenzen setzen und sagen hier ist meine Grenze,darüber kann ich noch lachen, oder nein, das ist mir zuviel. Auf meinem eigenen Blog kann ich das jederzeit tun indem ich eine entsprechende Rückmeldung gebe „Mädels hier geht es mir zu weit“ oder einen Kommentar wieder lösche, musste ich zum Glück nie.
      Wie das bei der Interaktion im Fandom passieren könnte ist mir allerdings ein Rätsel……..vielleicht sollten wir ein Meeting einberufen, die Stadthalle xyz mieten, alle Fans und Mr. A einladen, dann könnten wir diskutieren 🙂 Ob er wohl kommen würde?

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      • nellindreams schreibt:

        Oh, lieber nicht… 😉 Ich mir irgendwo nur diesen einen Tweet abgelegt, es gab noch andere – Humor hin oder her, da war schon eine gewisse Aggressivität drin. Aber vielleicht trägt er so etwas ja wirklich mit Humor? Andererseits: wo er selber anscheinend Wert darauf legt, nur zu schreiben, was man jemand auch ins Gesicht sagen würde, könnte ich mir vorstellen, dass solche Tweets dann doch auch sein Maß übersteigen. Wir werden es nicht ergründen.

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  10. Herba schreibt:

    Danke für diesen interessanten Blogpost!
    Für mich ist das größte ‚Problem‘ in dieser ganzen Diskussion, daß es Fans gibt, die alles was irgendwie nach Kritik an RA aussieht, unterbinden wollen.
    Ich persönlich habe kein Problem damit, wenn jemand sein Fandasein so auslebt und so begeistert ist, daß er nur Positives sieht und Kritik nicht aufkommt, aber anderen Fans, die ihr Fansein anders ausleben mundtot machen zu wollen, ist für mich wirklich nicht okay!!!
    Findet man ein Selfie nicht ganz so gelungen, ist man kein richtiger Fan. Ist man der Meinung, daß ein Text, den RA geschrieben hat, nicht wirklich durchdacht erscheint, ist man ein Kümmelkernspalter, der dem armen Mann etwas Böses will.
    Platz für eine sinnvolle Diskussion sehe ich dabei leider nicht, denn dafür sind die Sichtweisen einfach zu unterschiedlich.
    Und so wird ein eigentlich wichtiges Thema wie Cyberbullying letztendlich in den Hintergrund gedrängt…

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    • suzy schreibt:

      Da hast Du Recht. Würde er sich selbst mehr äußern bräuchte er keine Internetpolizei 😦
      Zum Glück haben jetzt so viele Fans über das Thema Cyberbullying geschrieben und wie ich finde, ganz tolle, durchdachte, das Thema von allen Seiten beleuchtende und auch sehr berührende Beitrage ins Netz gestellt wenn sie persönlich betroffen waren, dass vielleicht cybersmile, aber nicht das Thema an sich in den Hintergrund gedrängt worden ist. Ich stimme nicht allen Aussagen zu die dort gemacht wurden, kann die Argumentation aber meist nachvollziehen.
      Ganz lieben Dank an Servetus, die all diese Beiträge rebloggt hat, ich hätte sie sonst nie lesen können, da ich nicht auf so vielen Seiten unterwegs bin.

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    • nellindreams schreibt:

      „Und so wird ein eigentlich wichtiges Thema wie Cyberbullying letztendlich in den Hintergrund gedrängt…“
      Und genau darum soll es ja eigentlich gehen …

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    • Servetus schreibt:

      ich bin irgendwie erleichtert, daß es noch irgendwo gibt, wo man das alles noch sagen kann — ohne gleich von anderen beschimpft zu werden.

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      • suzy schreibt:

        Schade, dass wir letztendlich nie erfahren werden wie viel Humor Mr. Armitage verträgt und wo er noch mitlachen kann 😦

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        • Servetus schreibt:

          ich finde das nicht so schlimm — so lange er enigmatisch bleibt, ist mehr erlaubt. m.E. war eins von den großen Problemen mit dieser Aussage, daß er gesagt hat, „ich wurde gemobbt,“ ohne viel mehr darüber zu sagen. Das Ergebnis ist, daß jede Fan sich ihre / seine eigene Erlebnisse bzw. Gefühle darüber auf ihn projiziert. Es war eine Aussage, und eine Art der Aussage, die nicht besser kalkuliert werden konnte, um APM hervorzurufen.

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  11. Pingback: 15 day blog introspection challenge – in one go! or two…. Part 2 | silverbluelining

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